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Schachtelhalmtee - Zinnkraut

Schachtelhalmkraut geschnitten Zinnkraut

Schachtelhalmtee - Zinnkraut Schachtelhalmkraut geschnitten
Art.-Nr.: 6005400
Lieferzeit DE: 1-3 Werktage

inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versand

Inhalt:

  

Schachtelhalmtee aus Wildsammlung

Lateinisch / botanische Bezeichnung

Equiseti herba (Equisetum arvense L.)

Alternative Volksbezeichnung

Acker-Schachtelhalm, Acker-Schachtelhalmkraut, Acker-Zinnkraut, Zinnkrauttee, Kannenkraut, Katzenwedel, Schafthalm, Scheuergras, Scheuerkraut, Schafthalm, Schachtelhalmtee, Zinnkraut

Familie

Schachtelhalmgewächse (Equisetaceae)

Inhaltsstoffe

Mineralstoffe (Kieselsäure, Kaliumsalze), Flavonoide (Kämpferol-, Quercetinglykoside), Alkaloide

Zubereitung

2 Teelöffel Schachtelhalmkraut in ca. 150 ml (1 Tasse) siedendes Wasser geben, 5 Min kochen und anschließend 15 Min. ziehen lassen. Durch ein Teesieb geben und je nach Geschmack z. B. mit Honig süßen.

3mal täglich 1 Tasse frisch zubereiteten Schachtelhalmtee trinken.

Lagerhinweis

Kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahren.

Allgemeines über den Acker-Schachtelhalm

Acker-Schachtelhalm - Equisetum arvense

Der Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense) wird seit Jahrhunderten genutzt. Nicht nur als Schachtelhalmtee, auch in Haus und Garten hat er seinen Nutzen – auch wenn Gärtner ihn manchmal eher als Unkraut kennen.

Natürliches Vorkommen und Verbreitung des Acker-Schachtelhalms

Der Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense), auch Zinnkraut genannt, ist auf nahezu der gesamten Nordhalbkugel heimisch. Auch bei uns findet man ihn häufig. Wie der Name schon sagt, wächst die Pflanze gerne an Äckern. Doch auch Feuchtwiesen, Auwälder, Böschungen, Gräben und generell alle lehmig-feuchten Böden bieten gute Standorte für den Schachtelhalm. Die Pflanze dient Experten deshalb als guter Anzeiger für lehmigen und feuchten Unterboden.

Hat der Acker-Schachtelhalm einmal einen Ort besiedelt, bekommt man ihn kaum wieder los. Er ist robust, wuchert immer weiter und kann dabei andere Pflanzen verdrängen. Inzwischen gibt es durch eingeschleppte Pflanzen, die sich vermehrt haben, auch größere Vorkommen in Australien, Neuseeland und Südafrika. Auch viele hiesige Gärtner und Gartenbesitzer haben mit dem hartnäckigen Wuchs des Schachtelhalms bereits Bekanntschaft gemacht.

In Gärten oft lästig

Im Garten gelten verschiedene Schachtelhalm-Arten als Unkraut. Der Grund ist die besondere Wachstumsweise der Pflanzen. Schachtelhalme bilden sehr lange Wurzeln und Speicherorgane, die bis zwei Meter tief in den Boden reichen können. Diese wachsen als unterirdische Ausläufer weiter, aus denen immer wieder neue Pflanzen hervorgehen können. Dadurch ist die Pflanze schwer zu bekämpfen.

Aussehen und Erkennungsmerkmale des Acker-Schachtelhalms

Der Acker-Schachtelhalm heißt auf Lateinisch Equisetum arvense, landläufig wird er auch Zinnkraut, Katzenwedel oder Pferdeschwanz genannt. Die letzten beiden Namen beziehen sich auf das typische Aussehen der Pflanze. Auch der lateinische Name hat den gleichen Hintergrund und leitet sich von „equus“ (das Pferd) ab. Die gesamte Pflanze ist bis zu 50 Zentimeter hoch. Ein drei bis fünf Millimeter dicker Stängel ist in regelmäßigen Abständen von ringförmig angeordneten Nebenästen umgeben. Insgesamt wirkt der Acker-Schachtelhalm deshalb optisch wie ein buschiger Katzen- oder Pferdeschwanz.

Typisch für den Schachtelhalm ist auch, dass er keine Blätter besitzt, sondern nur röhrenförmige, grüne Triebe. Diese sind schachtelartig ineinandergesteckt und lassen sich leicht auseinanderziehen. Das hat dem Schachtelhalm seinen Namen gegeben. Sein im Vergleich zum Großteil unserer Samenpflanzen eher ungewöhnliches Äußeres liegt daran, dass es sich um eine sehr ursprüngliche Pflanzengattung handelt. Alle Arten der Schachtelhalme gehören zu den Farnen, einer der ältesten Pflanzengruppe, deren erste Vertreter sich bis zu 400 Millionen Jahre zurückverfolgen lassen.

Beim Selbstpflücken bitte Vorsicht: Verwechslungsgefahr

Wer die Pflanze für einen Schachtelhalmtee selbst pflücken möchte, sollte sich allerdings gut auskennen. Schachtelhalme sind zwar optisch sehr leicht zu erkennen, allerdings gibt es zwei sehr ähnliche Arten innerhalb dieser Pflanzengattung. Neben dem Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense), der als Tee genutzt wird, gibt es auch den täuschend ähnlich aussehenden Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre). Beide wachsen sogar oft nebeneinander am gleichen Standort.

Die enthaltene Kieselsäure macht den Acker-Schachtelhalm zum Multitalent

Der Acker-Schachtelhalm enthält bis zu 10 Prozent Kieselsäure. Diese Silicium-Verbindungen haben viele positive Eigenschaften, die man sich im Schachtelhalmtee oder in der Kosmetik zunutze macht. Doch unsere Groß- oder Urgroßeltern wussten die Pflanze auch aus anderen Gründen zu schätzen. Damals wurde sie oft als Zinnkraut, manchmal auch als Scheuerkraut oder Pfannebutzer bezeichnet, da sie sich ideal zum Putzen von Metallen wie Zinn eignet.

Früher wurden häufig Besteck, Teller, Vasen oder Ziergegenstände aus Zinnlegierungen hergestellt. Auch heute findet man in vielen Haushalten oft noch einige Zinnkrüge oder verzierte Zinnteller. Diese wurden früher regelmäßig gescheuert, damit sie nicht anlaufen und stumpf werden, sondern schön glänzen. Das Hausmittel dafür war früher ein Büschel leicht angewelkter Schachtelhalm, mit dem man die Zinnteile abrieb, bis sie wieder auf Hochglanz poliert waren.

Auch im Garten nützlich als ökologisches Pflanzenschutzmittel

Wie oben schon erwähnt können Schachtelhalme Gärtner manchmal zur Verzweiflung treiben, wenn man sie als Unkraut kaum wieder loswird. Auf der anderen Seite sind sie jedoch auch sehr nützlich. Vor allem Gartenbesitzer, die auf chemische Spritzmittel verzichten möchten, kennen den Nutzen der Pflanze. Aus dem Acker-Schachtelhalm kann man durch Abkochen einen Sud herstellen und auf Pflanzen sprühen. Die enthaltene Kieselsäure stärkt die Pflanze und soll auch gegen Blattläuse oder verschiedene Pilze wie Mehltau wirken.


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