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Mariendistelkraut - Mariendisteltee

Mariendistelkraut geschnitten

Mariendistelkraut - Mariendisteltee geschnitten
Art.-Nr.: 6004410
Lieferzeit DE: 1-3 Werktage

inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versand

Inhalt:

  

Lateinisch / botanische Bezeichnung

Cardui mariae herba (Silybum marianum L., Carduus marianus)

Alternative Volksbezeichnung

Frauendistel, Magendistel, Milchdistel, Mariendisteltee

Familie

Korbblütler (Asteraceae, Compositae)

Inhaltsstoffe

Bitterstoffe, ätherisches Öl, Flavonoide

Zubereitung

150 ml (1 Tasse) Wasser bis zum Kochen erhitzen, 1 Teelöffel Mariendistelkraut hineingeben und bedeckt 5-10 Min. ziehen lassen. Anschließend durch ein Teesieb geben und je nach Geschmack z. B. mit Honig süßen.

3mal täglich 1 Tasse frisch zubereiteten Mariendisteltee trinken.

Nicht verzehren bei Allergie gegen Mariendistel oder Korbblütler allgemein.

Lagerhinweis

Kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahren.

Allgemeines über das Mariendistelkraut

Mariendistel - Silybum marianum

Die Mariendistel, auch als Milchdistel, Donnerdistel, Frauendistel oder Christi Krone bekannt, gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und dort zur Unterfamilie der Cardouideae. Von Kleingärtnern oftmals als lästiges Unkraut angesehen, lässt sich diese Pflanze auf unterschiedlichste Weise verwenden. Geerntet werden sowohl Blütenknospen, Blüten und Samen, als auch das Mariendistelkraut und die Wurzeln.

Wo gedeiht die Mariendistel?

Die Mariendistel wächst bevorzugt auf trockenen, steinigen Böden und siedelt sich auch auf Ruderalstandorten wie Schutzplätzen, Viehweiden und Wegrändern an. Beheimatet ist sie insbesondere im Mittelmeerraum, auf den Kanarischen Inseln, in Klein- und Vorderasien sowie in Nordafrika. Ostwärts reicht ihr Verbreitungsgebiet bis nach Südrussland und Iran. In Nord- und Südamerika und in Südaustralien ist sie als invasive Pflanze eingebürgert. Zunehmend gedeiht sie aber auch bei uns in Deutschland und an warmen Standorten in ganz Mitteleuropa. In vielen Ländern wird die Mariendistel mittlerweile auch erwerbsmäßig kultiviert.

Wie sieht die Mariendistel aus?

Je nach Standort erreicht das ein- bis zweijährige Mariendistelkraut Wuchshöhen von 30 bis 150 Zentimetern. Die dicht verästelten, relativ weichen Wurzeln haben außen eine dunkelbraune bis schwarze Färbung, während das Wurzelmark weiß bis leicht gelblich ist. Der grüne, leicht spinnwebig-flaumige Stängel ist meist verzweigt. Die grundständigen Laubblätter werden etwa 12 bis 25 Zentimeter breit und erreichen Längen von circa 25 bis 50 Zentimetern. Die Grundblätter präsentieren sich länglich bis elliptisch, gestielt, buchtig fiederspaltig, weiß marmoriert, glänzend sowie kahl oder verkahlend. An ihren Rändern sitzen gelblich-weiße bis zu 8 Millimeter lange Dornen. Kleiner und weniger tief geteilt sind die Stängelblätter, die in spießförmigen, gelben Dornen auslaufen.

Blüten bekommt das Mariendistelkraut erst zwischen Ende Mai und Anfang September des zweiten Jahres. Die einzeln stehenden Blütenkörbe sitzen aufrecht oder leicht nickend, auf den zum Teil mit kleinen Hochblättern besetzten Stielen. An den Hüllenblättern befindet sich ein 6 bis 10 Millimeter breites und 8 bis 15 Millimeter langes dornig-gezähntes Anhängsel, das in einem mehrere Zentimeter langen, zurückgebogenen kräftigen Dorn endet. Die violett bis purpurn gefärbten Blütenköpfe sind tief fünfspaltig und bis zu 7 Zentimeter breit. Die sich daraus entwickelnden glatten, länglichen Achänenfrüchte sind dunkelbraun bis schwarz mit grauen Flecken und können auffallend glänzen. An ihrer Spitze bilden sie ein 15 bis 20 Millimeter langes weiß glänzendes Flugschirmchen (Pappus).

Wofür lässt sich die Mariendistel verwenden?

Ein wenig in Vergessenheit geraten ist die Verwendung vieler Mariendistel-Bestandteile in der Küche. In der frühen Neuzeit wurden zum Beispiel die geschälten Stängel und die Wurzeln der Staude wie Schwarzwurzeln zubereitet, wobei sie im Vergleich zu diesen etwas bitterer schmecken. Die Blütenköpfe können gekocht und wie Artischocken zubereitet werden. Diesem Umstand und ihrer Ähnlichkeit im Geschmack verdankt die Mariendistel ihren früheren Beinamen "wilde Artischocke". Da die Ernte der einzelnen Bestandteile jedoch ziemlich aufwendig ist, wird die Mariendistel heute nur noch selten auf diese Weise verarbeitet. Gut geeignet für eine Verwendung in der Küche ist kaltgepresstes Mariendistelöl, beispielsweise zum Verfeinern fertiger Gerichte und für Salatdressings.

Auch die Kosmetikindustrie hat das Öl für sich entdeckt, das sehr hohe Anteile an Linolsäure (Omega-6) besitzt. Um seine von Natur aus geringe Haltbarkeit zu verbessern, wird es mit stabileren Ölen wie Jojobaöl gemischt. Darüber hinaus kommt das geschnittene Mariendistelkraut im Veterinärbereich z. B. für Pferde und Hunde zur Anwendung.

Zur Herstellung von Mariendisteltee können neben dem geschnittenen Mariendistelkraut auch die Samen verwendet werden.

Woher hat die Mariendistel ihren Namen?

Bereits die Menschen in der Antike nutzten die Mariendistel auf unterschiedlichste Weise. Später weihten die Christen die Pflanze der Heiligen Jungfrau Maria. Die Legende besagt, dass die Milch der Jungfrau auf die Blätter tropfte, wodurch diese ihre weißen Flecken erhielten. Der Gattungsname Silybum entstammt dem griechischen "silibon", was Quaste bedeutet und sich auf die Blütenform bezieht.

Früher zählte die Staude zur Gattung der Ringdisteln (Carduus) und trug den Namen Carduus marianus. So wurde sie z. B. auch in den Schriften der Hildegard von Bingen bezeichnet. Daher rührt auch heute noch der deutsche Name Mariendistel, während die richtige Übersetzung von Silybum marianum Marienquaste lautet.

Anbau und Pflege

Da Mariendisteln ursprünglich aus wärmeren Regionen kommen, benötigt die Pflanze einen sonnigen Standort mit einem gut durchlässigen Boden. Lehmreiche beziehungsweise tonhaltige Böden sollten mit Sand durchmischt werden, um Staunässe zu vermeiden.

Die Samen der Staude können in Vorkultur, aber auch im Freiland gezogen werden, wobei sie sich bei der ersten Variante meist etwas keimfreudiger zeigen. Wer vorkultivieren möchte, kann die Samen zwischen Ende Februar und Anfang April mit nährstoffarmem Aufzuchtsubstrat in kleinen Pflanzschalen vorziehen. Die Keimtemperatur liegt bei 18 °C, sodass das Saatgut ab Ende April auch im Freien ausgesät werden kann. Bis die Keimlinge ans Licht dringen, dauert es etwa 18 bis 21 Tage. Der Pflanzabstand zwischen den einzelnen Stauden sollte mindestens 40 Zentimeter betragen. Eine Aussaat in Topfkultur ist ebenfalls möglich. In diesem Fall empfehlen sich jedoch große und tiefe Töpfe, damit die Wurzeln ausreichend Platz haben.

Wächst die Mariendistel in einem qualitativ hochwertigen Gartenboden mit gutem Nährstoffangebot, benötigt sie keine Düngung. Steht sie auf kargem Boden, ist eine Düngung mit Kompost oder einem stickstoffbetonten Langzeitdünger (z. B. Rindermistpellets) ratsam. Mariendisteln in Topfkultur freuen sich ab einer Wuchshöhe von 40 Zentimetern über eine regelmäßige Behandlung mit einem Kräuterdünger (ca. alle 6 Wochen). Geeignet sind auch Langzeit- beziehungsweise Depotdünger.

Bezüglich der Wasserversorgung sind Mariendisteln sehr tolerant. Wichtig ist, dass der Boden ab einer Tiefe von 10 Zentimetern nie vollständig austrocknet. An sehr heißen Tagen benötigt sie mindestens alle zwei Tage Wasser. Zu viel Nässe kann jedoch zu Pflanzenschäden, im schlimmsten Fall zur Wurzelfäule führen.

Bis zu -7 °C ist die Mariendistel frosttolerant. In Höhenlagen oder in kälteren Wintern empfiehlt es sich, die Pflanze in Töpfe umzusetzen. Kurzfristige Kaltphasen übersteht sie unter einer Abdeckung aus Mulch oder Reisig.


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