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Labkraut

Labkraut geschnitten

Labkraut - Labkraut geschnitten
Art.-Nr.: 6003950
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Inhalt:

  

Lateinisch / botanische Bezeichnung für Echtes Labkraut

Galii veri Herba (Galium verum L.)

Alternative Volksbezeichnung

Echtes Labkraut, Labkrauttee, Herrgottsstroh, Gelbes Labkraut, Gliederkraut, Käselabkraut

Familie

Rötegewächse (Rubiaceae)

Labkraut und seine Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl, Labenzym, organische Säuren

Zubereitung

150 ml (1 Tasse) Wasser bis zum Kochen erhitzen, 1 Teelöffel Labkraut hineingeben und bedeckt 5-10 Min. ziehen lassen. Vor der Anwendung durch ein Teesieb geben und je nach Geschmack z. B. mit Honig süßen.

3-4mal täglich zwischen den Mahlzeiten 1 Tasse frisch zubereiteten Labkraut Tee trinken.

Lagerhinweis

Kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahren.

Allgemeines über das Labkraut

Echtes Labkraut - Galium verum

Echtes Labkraut (Galium verum) gehört in die Pflanzenfamilie der Rötegewächse (Rubiaceae). Im Volksmund wird es auch als Gelbes Labkraut, Gliedkraut oder Liebkraut bezeichnet. In den gemäßigten Klimazonen Europas und Asiens ist die Pflanze oftmals auf Magerrasen, Moorwiesen an Gebüschrändern sowie Wegrändern anzutreffen.

Erkennungsmerkmale

Echtes Labkraut erreicht eine Wuchshöhe von 20 bis 100 Zentimetern. Die Blütenstände sind goldgelb, gedrungen kegelförmig mit vielen Einzelblüten in radförmiger Anordnung und duften intensiv nach Honig. Daher ist die Pflanze bei Bienen sehr beliebt.

Blütezeit ist von Mai bis September.

Die krautige Pflanze bildet einen leicht behaarten runden Stängel mit schmalen, nadelförmigen Blättern, die in Wirteln von sechs bis zwölf Einzelblättern etagenförmig angeordnet sind. Echtes Labkraut bildet unterirdische und überirdische Ausläufer. Die Blüten sind selbstbefruchtend, eine Fremdbestäubung durch Nachbarpflanzen ist ebenfalls möglich. Verbreitet werden die Samen meist durch Ameisen nach der Fruchtreife zwischen August und Oktober. Bekannt ist auch die Verdauungsverteilung. Dabei werden durch Tiere aufgenommene Samen andernorts ausgeschieden.

Artenvielfallt

Neben dem Echten Labkraut sind weitere Formen bekannt, die allesamt zu den Galium-Arten gehören. Dazu zählen das Kletten-Labkraut (Galium aparine), das Nordische Labkraut (Galium boreale), das Blaugrüne Labkraut (Galium glaucum) oder der bekannte Waldmeister (Galium odoratum). Insgesamt werden in der Pflanzengattung der Labkräuter bis zu 400 Arten unterschieden.

Labkraut im Garten

Echtes Labkraut kommt in Eurasien in der freien Natur in großen Mengen vor. Auf fast allen Wildwiesen, auf vielen Weiden, an Wegrändern bevorzugt von Kiefernwäldern aber auch als Begleitpflanze an Buschrändern ist das Labkraut in der Vegetationszeit von Mai bis September in großen Mengen zu finden. Wegen der großen natürlichen Verfügbarkeit lohnt sich eine industrielle Kultivierung nicht. Lediglich in Gärten wird das Labkraut in Wild- und Kräutergärten gern kultiviert.
Der staudenartige Wuchs, die feinen Laubblätter an langen Stängeln und die kräftig gelben Blütenstände mit langer Blühdauer bringen interessante Akzente in naturnah gestaltete Gärten. Kultiviert werden kann die Pflanze über den Samen oder auf vegetativer Grundlage durch Wurzelausläufer.

Geerntet werden kann das Labkraut von Juni bis Oktober, bei milder Witterung oder in wärmeren Gebieten auch bis zum Jahresende.

Labkraut in der Küche

Echtes Labkraut gehört zu den essbaren Kräutern und kann entsprechend in der Küche eingesetzt werden. Dabei ist es weniger als Würzkraut bekannt. Trotz des honigsüßen Duftes der Blütenstände ist es an sich eher bitter und weniger angenehm im Geschmack. In kleinen Anteilen kann das frische Labkraut in kräftigen würzigen Salaten verwendet werden und bringt dann eine besondere Note in den Geschmack.

Alternative Verwendung

Das Spektrum der Inhaltstoffe ist beim Labkraut recht breit gestreut. Historisch bekanntester Bestandteil und Namensgeber der Pflanze ist das Labferment. Bereits die alten Griechen nutzen es zur Gerinnung von Milch als Vorstufe in der Käseproduktion. Heute werden nur noch ganz spezielle Käsesorten mit Labkraut zubereitet. Dazu gehört beispielsweise der berühmte englische Chesterkäse. Die Blüten des Labkrauts verleihen diesem Käse seinen typischen Geschmack und die gelblich-orange Farbe.

Färben mit Labkraut

Wer sich für das Färben beispielsweise von Stoffen mit natürlichen Farben interessiert, kann dazu auch die Labkrautwurzel verwenden. Die Wurzeln erzeugen eine intensiv rote Färbung mit verhältnismäßig lang andauernder Haltbarkeit. Dazu werden die Wurzeln in Teile geschnitten und zu einem Sud verarbeitet. Die hier eingelegten Baumwollstoffe nehmen die kräftig rote Farbe auf. So lassen sich mit Labkraut auch natürliche Textilfärbungen erreichen.

Verwendung in der Kosmetik

Labkraut kann auch für kosmetische Anwendungen eingesetzt werden. Es kann zu einem angenehmeren Hautbild beitragen und ist auch wegen der entspannenden Wirkung beliebt. Oftmals wird Labkraut in einem speziellen Prozess zu relativ fettigen aber wirkungsvollen Cremes verarbeitet. Auch warme Kompressen mit Labkraut Tee sind bekannt und können vor allem der Gesichtshaut ein angenehmes Gefühl vermitteln.


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